Sunshine Live in der MA 2013 II – Licht und Schatten

16. Juli 2013

Heute war es soweit. Die MA 2013 II Update ist erschienen. Sozusagen das Zeugnis der Radiosender in Deutschland. Über die AG MA wird ermittelt welche Hörer ein Radiosender wann hat … oder eben auch nicht. Im Falle von Sunshine Live ist beides vorhanden. Sozusagen die Licht- und gleichzeitig auch die Schattenseite der Medallie.

Jubelte man Montags bis Freitags in der letzten MA im März noch über den höchsten Schnitt (6-18 Uhr) der Sendergeschichte, ist hier eine Stabilität nicht festzustellen. Im Gegenteil. Ein Verlust über das als statistische Unwahrscheinlichkeit hinausgehende.
Im Gegenzug blickt man am Samstag auf sehr gute Hörerzahlen und einen Schnitt, der den Werktag wieder weit übertrifft.
Über den Sonntag schweigen wir uns lieber aus … Wenn Sunshine Live das Programm am Sonntag vollends einstellt … auffallen dürfte es nur den wenigsten.

Montag bis Freitag

Im Vergeich zu März eine um durchschnittlich 9tausend-Hörer die Stunde geringere Reichweite in der Zeit von 6 bis 18 Uhr. Doch wie das Wort “Durchschnittlich” auch schon sagt … Aussagekräftig in der Gesamtheit ist das auf der ganzen Distanz nicht. Betrachten wir uns daher lieber die einzelnen “Sendungen” im Einzelnen. Sendungen deshalb übrigens in Anführungszeichen, da man im Hause Sunshine Live ja seit einem guten Jahr das Experiment veranstaltet die Tagesschiene zwischen den beiden Prime-Times im Radio zwischen 10 und 16 Uhr mit einer einzelnen Sendeschiene ohen Namen zu füllen.

Der Morgen bei Sunshine Live war in der Sendegeschichte überwiegend schwach. Einige wenige Ausreißer nach oben gab es schon immer. Deshalb war es in den letzten MAs erfreulich, dass der Morningclub scheinbar die Kurve nach oben bekommen hat und der Nachmittag nicht den Stundenschnitt herausreißen musste. Einzig zwischen 8 und 9 konnte Paddy im vergleich zur letzten MA noch an Hörern gewinnen. Alle anderen Stunden gaben Hörer ab. Durschnittlich in den 4 Stunden übrigens ein Verlust von 9tausend Hörern (88,5 (2013II) bzw.  97,5 (2013 I)) und somit genau der Schnitt von 6 bis 18 Uhr.

Die “neue” Namenlose Sendung von 10-16 Uhr ist hier vielschichtiger. Im Vergleich zum März steht hier ein durchnschnittlicher Verlust von 11,6tausend Hörern in der Stunde zu buche. (80,2 (2013 II) bzw. 91,8 (2013 I))
Wer mitdenkt kommt jetzt der Problemlösung auf die Spur. Morningclub verliert im Schnitt genauso wie der generelle Durschnitt. 10-16 liegt aber darüber. Was kommt jetzt?
DJs Afterwork. Hier sind für den Sendeschnitt allerdings erstmal nur die ersten beiden Stunden ausschlaggebend. Zwischen 16 und 18 Uhr stehen hier 2013 I 114tausend und 2013 II 115tausend zu buche. Hoppla .. genau … ein durchschnittliches Plus von eintausend Hörern und Zahlen weit über dem 6-18er Durschnitt von 93tausend.

Gratulation an Charly, Eric und Falk für diese Leistung. – DJs Afterwork haben die durchschnittliche Tagesreichweite einmal mehr gerettet.

Doch wo liegt der Hund jetzt genau begraben bei 10-16 bzw. der namenlosen Sendung, deren Opener nichtssagend einfach nur Electronic Music Radio lautet? Hierfür müssen wir die Vergleichswerte wechseln und ein Jahr zurück gehen. In der MA 2012 II wurden kurz nach der Einführung von 10-16 nämlich noch die Vorgängersendungen Checkpoint und Overdrive ausgewiesen. Gehen wir also auf die Halbdistanz, denn beide Sendungen dauerten “nur” drei Stunden (von 10-13 bzw. 13-16 Uhr)

Sendestunde Sendung 2013 II 2013 I 2012 II
6-10 Morningclub 88,5 97,5 86,25
10-13 10-16/Checkpoint 80,67 98 103,33
13-16 10-16/Overdrive 79,67 85,67 88
16-18 DJs Afterwork 115 114 119
16-19 DJs Afterwork 113,33 110,33 109

Anhand der oben für jede Sendung gemittelten Zahlen lässt sich für den Jahresvergleich (Update 2013 auf Update 2012) folgendes festhalten:

  • Der Morningclub hat durchschnittlich 2,25tausend Hörer Gewonnen
    allerdings in der ersten Sendestunde 40% verloren … dafür zwischen 8 und 9 70% gewinnen können
  • Die ersten drei Sendestunden 10-16 haben im Vergleich zum Checkpoint 23,333333tausend Hörer verloren
  • Die zweiten drei Sendestunden 10-16 haben im Vergleich zu Overdrive 8,333333tausend Hörer verloren
    Hier “reißt” allerdings die letzte Sendestunde die beiden vorherigen absolut raus … Vergleicht man “nur” 13-15 Uhr steht ein Verlust von 31tausend Hörern zu Buche!
  • DJs Afterwork innerhalb der 6-18 Uhr-Mittlung hat 5tausend Hörer abgegeben
  • DJs Afterwork als Sendung insgesamt hat jedoch 4,333333tausend Hörer gewinnen können.
    Innerhalb der Sendung haben sich die Sendestunden mit 116-114-110 sich abgeglichen. Es gibt hier keine großen Ausreißer nach oben und unten mehr.

Das “Experiment” von Sunshine Live den Sendetag zwischen Morningshow und DJs Afterwork mit einem einzigen Moderator zu füllen, kann somit in der derzeitigen Besetzung der Moderatoren als Gescheitert betrachtet werden.

Auffallend ist, dass sich im Vergleich zu den Vorgängersendungen sich die Hörerzahlen angeglichen haben. Auffallend ist aber auch, dass das Team von 10-16 mit Vio, Susa und Fabian gleich drei Moderatoren aus der ehemaligen Checkpoint-Rotation bekommen hat. Einzig Holger kam aus Overdrive. Lässt man die 15-16 Uhr Stunde außenvor und betrachtet nur 13-15 Uhr mit den -31tausend Hörern, hat sich die Hörerzahl von 10-16 somit in der Summe eher Checkpoint angeglichen als Overdrive … Also haben mehr oder weniger die Checkpoint-Moderatoren in der Rotation dort die Hörerzahlen von Overdrive sprichwörtlich pulverisiert! Wenn also schhon unbedingt 6stündige Sendung über den Tag … dann bitte dringend mit angepasster Moderatorenriege … Wie wäre es z.B. mit folgender Kombination: Charly – Falk – Paddy – Holger (und nach 14 Jahren in 16 Sendejahren Morningshow mit Paddy mal jemand neues für die Frühschiene … es kann nur besser werden) … wenn es unbedingt 4 Moderatoren in Rotation sein müssen … Alternativ jeweils Zweierpärchen im _wöchentlichen_ Wechsel … Weniger vielfalt ist manchmal dann doch mehr.

Samstag

Der Samstag bei Sunshine Live steht unter völlig anderen Voraussetzungen.
Eine Betrachtung der Zuwachsraten von MA 2013 I zu MA 2013 II lassen wir lieber … bei Zuwachsraten von fast 400% während der Classics aber auch deutlich über 200-300% während 13-17 (ehemals Overdrive) reden wir bei 2013/I lieber von einem Statistikfehler.

Aber auch im Jahresvergleich gibt es etwas zu beachten. Zu einen gibt es hier mit Warmup eine im Vergleich zum Vorgänger (mit identischem Team) musikalisch neu ausgerichtete Sendung, zum anderen mit dem Wegfall von Barcardi Together eine Ausweitung des deuen Warmups.
Auch hier werfen wir also einen Blick auf die (gemittelten) Zahlen. Da der Samstag ebenfalls von 6-18 noch einmal gemittelt wird, inklusive drei Stunden Overnight. Die Charts sind wegen dem Umbruch doppelt vorhanden und Warmup habe ich (da Einzelsendung) ebenfalls mit aufgenommen.

Sendestunde Sendung 2013 II 2013 I 2012 II
6-9 Overnight 87 26,67 47,67
9-13 Classics 149 50,25 97,75
13-17 13-17/Overdrive 145 63 83,5
17-18 Charts 57 94 86
17-19 Charts 101,5 89 71
19-20 Barcardi / Warmup 146 84 51
20-24 Warmup / Houserotation 79,75 67,5 20,5
19-24 Warmup / Houserotation 87,8 66,4 26,6

Hier bleiben im Vergleich folgende Feststellungen (wie gesagt alles auf den Jahresvergleich bezogen, da ich 2013/1 für einee Statistikpanne halte:

  • Generell starke Hörerzuwächse am Samstag. In der 6-18 Uhr Zusammenmittlung sind dies ausgewiesene 46tausend (+55,4%)
  • Die Overnight gewinnt in der fraglichen Zeit 40tausend Hörer. (verliert aber in der Zeit von 6 bis 7 stark) -> Hier wird die MA 2014/I nächstes Jahr wohl weitere Analysen ermöglichen
  • Die Classics haben sich Hörertechnisch gefangen. Die durchschnittlich 149tausend Hörer erscheinen mir in der Summe der Rückmeldungen aus Classics und Trio-Infernale Special realistischer) Hier wäre im Jahresvergleich ein + von 51.250 Hörern zu vermelden.
  • Der Wechsel von Overdrive (mit Philipp) auf die Rotation (wie Wochentags mit geänderter Häufigkeit + Jakob) ist (so leid es mir persönlich für Philipp tut) wohl als geglückt zu verzeichnen. + 61.500 Hörer
  • Die Charts haben sich in der Summe gewandelt. Aus irgendwelchen Gründen war früher die Stunde Platz 20-10 die Stärkere, derzeit ist es Platz 10-1. Insgesamt eine Steigerung von 30.500 Hörern, jedoch mit unterdurchschnittlicher 1. Stunde.
  • Die Neukonzeption des Samstag Abends kann insgesamt wohl als Erfolg verbucht werden. + 61.200 Hörer oder + rund 230% sprechen denke ich eine deutliche Sprache.

Quintessenz: Die Einsätze am Samstag in 13-17 mit den Einsätzen in 10-16 vergleichen und Jakob auch unter der Woche in die Moderation. News kann auch wer anderes machen. Susa oder Fabian würden sich denke ich gut anbieten.

Sonntag

Wollen wir uns wirklich über den Sonntag unterhalten?
Die nackten Zahlen:

  • 40tausend Hörer zwischen 6 und 18 Uhr (+6tausend)
  • Heaens Gate und Tiesto mit 5tausend Hörern im Jahresvergleich unverändert am Rande der klaren Messbarkeit.
  • Kirche (Pflicht) Hörertechnisch jetzt neu fast gleichwertig in den Stunden 29+27tausend
  • Connected nahezu unverändert (-0,666666) bei durchschnittlich 45.667 Hörern
  • Dance 50 durchschnittlich 47.500 Hörer
  • Uptrax im Jahresvergleich 4000 Hörer mehr auf jetzt 25.000
  • Local Heros (Starkes Plus bei stark veränderter Rotation) daher keine genaue Vorhersage wer heraussticht. Durchschnittlich aber dennoch 28.000 Hörer in beiden Stunden
  • Kling Klong und Martin Eyerer jetzt bei 52tausend (+22tausend)
  • Sixty Sessions mit 28.000 Hörern tausend schwächer als im Vorjahr.

Mitteln wir im Gegensatz zur MA und mit ohne den Abend außer Hörweite die moderierten Stunden von 8-20 Uhr, ergibt dies ein Durchschnitt von 44.900 Hörern in der Stunde (2012/II waren es 34.600 Hörer. Überdurchschnittlich somit nur Connected, Dance50 und Kling Klong.

Sunshine Live bewegt sich Sonntags in der Zeit von 6-18 Uhr (MA Mittlung) in illustrer Runde mit Kiss.FM, Radio Galaxy, Energy Berlin, Radio Teddy oder dem Nachbarsender aus Heilbronn Radio Ton. (Übrrigens historischer Erstbesitzer der 102,1 Mhz UKW-Frequenz.
Klassik Radio hat übrigens (als weiterer Nationaler Sender) in ihrem Schleswig-Holstein/Hamburg-Fenster mit 40tausend Hörern genausoviele wie Sunshine Live bundesweit!

Fazit: Der Sonntag müsste dringenst überarbeitet werden. 

Samstags heißen die direkten Nachbarn übrigens BigFM (Baden-Württemberg), BigFM (Rheinland Pfalz), Radio 7, Antenne MV, Antenne Thüringen und Radio Hamburg.
Montags bis Freitags Bremen 1 und 4, Radio SaLü, Rock Antenne und Planet Radio.

Abschließend noch meine persönliche Meinung für die Hafenstraße:

  • Montag bis Freitag dringend die Moderationsschienen trennen … 2x3h in kleinerer Rotation
  • Sonntag überarbeiten … Wenn dort weiter unter Ausschluss der Öffentlichkeit gesendet werden soll … Charts wieder auf Donnerstag 20 Uhr, Dance50 auf Samstag 17-19 und _alles_ was Montag bis Freitag an “mp3-Sendungen” kommt auf Sonntag. … DJ Zenon arbeitet dort genauso gern … Dafür kann dann im Studio wieder mehr live gearbeitet werden.
  • Weg von den 19 Uhr Umbrüchen … gebt DJAW wieder 4h und schiebt den Abend auf 20 Uhr nach hinten.
  • Auflösung der 4 Wochen Rotation … wer kann sich noch merken, wann eine bestimmte Sendung kommt!
  • Einbindung der Webstreams in das Regelprogramm.
    – Classics mehr in die Rotation aufnehmen
    – Freitag auf Samstag Overnight aus Radioclub speisen! … Clubsound für zu Hause.
  • Freitag auf Samstag und / oder Samstag auf Sonntag länger “aus dem Studio” … Overnight erst ab 2 oder so …

3 comments

  1. Danke für die ausführliche Analyse. Auch wenn man natürlich geteilter Meinung sein kann (und ich bin es auch) ob die Zahlen das alles entscheidende Kriterium sein sollten (Quotenhörigkeit). Is im Prinzip dasselbe Problem(?) wie beim TV: Alles was gute Quoten bleibt, alles was schlechte hat, wird abgesetzt. Zahlen kann man halt so schön vergleichen und der Werbeindustrie vergleichen.
    Hier stimme ich dir zu: ” – Freitag auf Samstag Overnight aus Radioclub speisen! … Clubsound für zu Hause.”
    Würde ich auch so machen, gerade Wochenende nachts wäre dafür doch ideal geeignet (auch wenn nachts sowieso keine Rolle spielt für die Hörerzahlen soweit ich das sehe, aber vlt. indirekt) .
    Sonntag sind meine Lieblingssendungen Local Heros, Martin Eyerer und äh die Sendung danach(?) von der mir gerade der Name nicht einfällt (peinlich…). Aber möglicherweise könnte man die ein oder andere Sendung auf andere Tage verschieben, aber das sind ja sowieso nur persönliche Präferenzen von mir. Was ist eigentlich mit den Sendungen ab 19 Uhr von Mo bis Fr? Hast du das weggelassen, da dort immer unterschiedliche Sendungen laufen oder gibs dafür sowieso keine Zahlen?

    • Zahlen bekommst du Montag bis Sonntag jeweils 5 bis 24 Uhr – reichweiten.de
      Mo-Fr hab ich die Spätsendungen aus dem Grund weggelassen, da du hier keine Einzeltage hast und eine Analyse hier eigentlich ohne weiteres nur Spekulation ist. Grundlage ist was anderes …
      Wen es interessiert … Mo-Fr 19-24 Uhr: 23-45-39-27-11 Durchschnitt für 19-21 34tausend; für 21-23 33tausend; für 19-23 33,5tausend … Aber hier wie gesagt kann ein Starker Montag mit x-tausend einen Donnerstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgleichen … wobei Donnerstags ja auch noch jede Woche anders ist.

  2. Hallo,

    ich persönlicher würde mir mehr (im Idealfall ausschließlich) weibliche Moderatorinnen bei SSL von 10-16 Uhr wünschen. Jadranka fand ich damals von allen noch am ansprechendsten.

    Paddy könnte man auch eine Praktikantin / Assistentin in der Früh zur Seite stellen. Morning-Show Doppelbesetzungen gibt’s ja häufiger recht erfolgreich in Deutschland.

    Für mich ist allerdings die Moderation nur im NOTFALL ein ausschlaggebender Faktor einen Sender ein- bzw. auszuschalten. Mein lieiblingsabend ist z.B. der Mittwoch erst Karotte dann der Felix – beide kann ich allerdings von der Moderation und ihren Stimmen eher weniger leiden – aber sie bringen mit die beste Musik.

    Der ausschlaggebende Faktor den Sender einzuschalten ist und bleibt das Hauptprogramm, also die Musik. Und da ist von Morning Club bis 16 Uhr einfach nur der EDM Einheitsbrei zu hören, sprich Dance Charts rauf und runter zwischendurch mal ein Classic. Dazu kommt dass EDM eigentlich immer mehr zum Pop Gewäscher wird und dann noch die Sülzbacke xavier naidoo in irgend so nem track vor sich hin stöhnt… Da bin ich echt immer kurz davor den Sender zu wechseln – eigentlich Wahnsinn.

    Sicherlich ist Minimal, Progressive, Schranz, Hardstyle oder Goa nix für’s Nachmittagsprogramm, aber das was derzeit auf SSL von Morgens bis Nachmittags läuft ist auch nicht (viel) besser als das was die Lokalsender hier ablassen.

    Overnight ist für mich nach wie vor ein völlig unverständliches Konzept. Falk hat zwar mal die eine oder andere spezielle Overnight gemacht, aber da gehört viel mehr System dahinter. Es gibt doch so viele gute Liveaufzeichnungen von Veranstaltungen wie Mayday, Nature One, Daycation und viele andere. Teilweise gibt’s dort dann auch noch mehrere floors – das könnte man alles mal nachts ablassen. Gegen nen einstündigen Mix von 12 bis 13 Uhr oder so hätte ich auch nix. Sunshine Live High Noon Mix :-)

    Der Abend ist zu kurz. Ich höre die Moderatoren häufig sagen dass es schon wieder aus ist. Vielleicht sagen sie es absichtlich und sind froh jetzt feierabend zu haben, aber viele der Gast-Moderatoren haben ja nur nen 2 Stunden Auftritt – die wären über 3 Stunden vielleicht auch nicht unglücklich…

    Völlig unverständlich war mmn. nach Adult Music am Sonntag Abend aus dem Programm zu nehmen – das war einfach die perfekte Sendung am Sonntag Abend um runterzukommen und ansprechendes downtempo/minimal zu hören.

    Goa/Psy Trance. Das fehlt mir völlig. Auch Gabber sollte mit im Programm sein, nicht immer nur der weichspül Hardstyle ;-). Gerne zu späterer Stunde.

    Damit SSL als überregionaler Spartensender überleben bzw. größer werden kann muss sich das Programm ganz deutlich von den Pop-Lokalen abgrenzen. Für den Hörer ist sonst der Mehrwert gegenüber dem Lokalsender mit lokalen Infos nicht mehr gegeben. Das fängt bei der Stauschau an, geht über die Werbung und hört beim lokalen Fokus auf den “Sektor” auf. Klar, die Verbreitung über DVB-C/S und DAB sowie Internet erreicht theoretisch viele Leute – aber die meisten haben halt nen UKW-Radio. Daher kann ich den Lokalbezug zum Sektor derzeit noch akzeptieren.

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